Satzung des Royal Saint Barbara’s Dortmund Golf Club e.V.

§ 1  Name, Sitz, Geschäftsjahr
 


(1) Der Verein führt den Namen Royal Saint Barbara’s Dortmund Golf Club e.V. und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Dortmund eingetragen.

(2) Sitz des Vereins ist Dortmund.

(3) Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.


§ 2  Zweck
 


(1) Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Golfsports sowie der Deutsch-Englischen- Freundschaft.

(2) Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch das Abhalten eines geordneten Spielbetriebs, die Ausrichtung  von Wettspielen, die Förderung golfsportlicher Übungen und  Leistungen, die Förderung der Jugend, die Teilnahme an Verbandswettspielen und Veranstaltungen und Partnerschaften im Sinne der Deutsch-Englischen-Freundschaft.


§ 3  Gemeinnützigkeit



(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts  „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 
 


(2) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 
 


(3) Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen


§ 4  Mitgliedschaft
 


(1) Der Verein hat folgende Mitglieder: 

-    Ordentliche Mitglieder
-    Jugendmitglieder
-    Juniormitglieder
-    Passive Mitglieder
-    Fördernde Mitglieder
-    Army-Mitglieder
-    Country-Mitglieder
-    Jahresmitglieder
-    Firmenmitglieder
-    Zweitmitglieder
-    Ehrenmitglieder

(2) Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die nicht zu den Mitgliedern der Absätze (3) - (12) gehören.

(3) Jugendmitglieder sind aktive Mitglieder, die am 01.01. des Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

(4) Juniormitglieder sind Mitglieder, die am 01.01. des Geschäftsjahres das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Personen in Schul-  bzw. Berufsausbildung können bis zum 27. Lebensjahr auf Antrag an das Präsidium anerkannt werden. Mit Erreichen der Altersgrenze endet die Mitgliedschaft. Für die Aufnahme als ordentliches Mitglied ist ein Aufnahmeantrag zu stellen.


(5) Passive Mitglieder sind Mitglieder, die sich selbst sportlich nicht betätigen. Der Übertritt vom ordentlichen in den passiven Mitgliederstand oder umgekehrt muss dem Präsidium bis spätestens zum 31.12. eines laufenden Geschäftsjahres mitgeteilt werden. Er ist dann ab dem 01.01. des folgenden Geschäftsjahres wirksam.



(6) Fördernde Mitglieder sind Mitglieder, die sich selbst sportlich nicht betätigen, aber im Übrigen die 
Interessen des Vereins unterstützen. Sie haben das Recht, auf Antrag und nach Genehmigung durch das Präsidium in die ordentliche Mitgliedschaft überzuwechseln. Der Übertritt vom ordentlichen in den fördernden Mitgliederstand oder umgekehrt muss dem Präsidium bis spätestens zum 31.12. eines laufenden Geschäftsjahres mitgeteilt werden. Er ist dann ab dem 01.01. des folgenden Geschäftsjahres wirksam.

(7) Army-Mitglieder sind ehemalige Mitglieder der britischen Rheinarmee, denen zur Förderung 
der Deutsch-Englischen-Freundschaft bei voller Spielberechtigung ein deutlich ermäßigter Beitrag gewährt wird.



(8) Country-Mitglieder sind solche Mitglieder, deren Wohnsitz mindestens 150 km von der Platz-Anlage entfernt ist und die ehemals ordentliche Mitglieder in unserem Club waren. Dafür wird ein deutlich ermäßigter Beitrag gewährt.



(9) Jahresmitglieder sind Mitglieder, die ein auf das Geschäftsjahr befristetes Nutzungsrecht der Clubeinrichtungen und der Teilnahme an den sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen des Clubs haben.



(10) Firmenmitglieder sind ordentliche Mitglieder, bei denen das jeweilige Unternehmen pro Jahr einen Mitarbeiter zur Nutzung der Golfanlagen benennen kann. (Nutzung durch mehrere Mitarbeiter für eine Firmenmitgliedschaft innerhalb eines Jahres ist nicht möglich). Der Mitgliedsbeitrag entspricht dem eines ordentlichen Mitgliedes (zzgl. Gebühren für Neuaufnahmen und Investitionsumlage); er kann jedoch durch das Präsidium ohne Beschluss der Mitgliederversammlung auch anderweitig geregelt werden.

(11) Zweitmitglieder sind Mitglieder, die im Einzugsgebiet von Dortmund leben und bereits in einem anderen Golfclub ordentliches Mitglied sind. Zweitmitglieder zahlen nur den Jahresbeitrag der ordentlichen Mitglieder. Die Mitgliedschaft wird auf drei Jahre befristet.

(12) Ehrenmitglieder sind Personen, die in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben und durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer 3/4 Mehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Unter gleichen Voraussetzungen kann ehemaligen Inhabern von Ehrenämtern des Vereins die entsprechende Amtsbezeichnung ehrenhalber verliehen werden. Die Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder.


§ 5  Erwerb der Mitgliedschaft




(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person oder Gesellschaft werden.
 

(2) Über den schriftlichen Antrag entscheidet das Präsidium. Der Antrag soll den Namen, das Alter, den Beruf, die Anschrift des Antragstellers und die Bezeichnung der Art der angestrebten Mitgliedschaft enthalten. Minderjährige können die Mitgliedschaft im Verein nur erwerben, wenn die gesetzlichen Vertreter in den Mitgliedschaftsvertrag schriftlich eingewilligt haben.


§ 6  Beendigung der Mitgliedschaft, Ausschluss, Ordnungsmaßnahmen



(1) Die Mitgliedschaft endet 

      a)    mit dem Tod des Mitglieds bzw. bei Firmenmitgliedern mit der Auflösung des Unternehmens
      b)    bei befristeten Mitgliedern mit Ablauf der Laufzeit der Mitgliedschaft 
      c)    durch Austritt des Mitglieds
      d)    durch Ausschluss des Mitglieds aus dem Verein

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Präsidium. Die Erklärung ist nur  zum Schluss eines Kalenderjahres mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.

(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Präsidiums von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Jahresbeitrags, einer Umlage bzw. einer Investitionsumlage im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach Absendung des zweiten Mahnschreibens ein Monat vergangen ist und Zahlung nicht erfolgt ist. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

(4) Ein Mitglied kann aus nachstehenden Gründen durch Beschluss des Präsidiums aus dem Verein ausgeschlossen werden:

     a)    bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins
     b)    wegen unehrenhaften Verhaltens
     c)    wegen groben unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens
     d)    aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen

(5) Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet das Präsidium mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied mit einer Frist von mindestens 2 Wochen Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder schriftlich vor dem Präsidium zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen. Gegen einen Ausschließungsbeschluss steht dem Mitglied das Recht zur Berufung an den Ehrenrat zu. Die Berufung muss innerhalb eines Monats nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich beim Präsidium oder Ehrenrat eingegangen sein. Der Ehrenrat entscheidet endgültig über den Ausschluss des Mitglieds bzw. über die Aufhebung des Ausschließungsbeschlusses des Präsidiums. Mit Versäumen der Berufungsfrist oder schriftlicher Bestätigung des Ausschlusses durch den Ehrenrat gegenüber dem Mitglied ist die Mitgliedschaft beendet. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Forderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen. Der ordentliche Rechtsweg ist insoweit ausgeschlossen.

(6) Ehrenmitgliedern kann aus Gründen des Absatzes 4 auf gemeinsamen Antrag des Präsidiums und des Ehrenrates die Ehrenmitgliedschaft entzogen werden. Die Entscheidung trifft die Mitgliederversammlung.

(7) Bei weniger schwerwiegenden Verstößen gegen die Satzung, gegen Beschlüsse der Mitgliederversammlung, gegen Anordnungen und Beschlüsse des Präsidiums, sowie
Vereins schädigendem Verhalten oder unsportlichem Verhalten eines Mitglieds kann das Präsidium anstelle eines Ausschlusses die Verhängung von Ordnungsmaßnahmen beschließen. Diese sind:

a)    Verwarnung,  
b)    befristete Wettspielsperre,  
c)    befristetes Platzverbot.  
 
Wettspielsperre und Platzverbot dürfen die Dauer von sechs Monaten nicht überschreiten. Im Falle einer Firmenmitgliedschaft gilt als Verstoß auch ein solcher der den Golfsport Ausübenden. Zuvor ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur persönlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mitzuteilen.


§ 7  Organe des Vereins
 
Die Organe des Vereins sind

(1) Die Mitgliederversammlung
(2) Das Präsidium
(3) Der Ehrenrat



§ 8  Mitgliederversammlung



(1) Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

   a)    Genehmigung des vom Präsidium aufgestellten Haushaltsplanes für das laufende Geschäftsjahr; Entgegennahme
          des Jahresberichtes des Präsidiums; Entlastung des Präsidiums
   b)    Genehmigung von Kreditaufnahmen und Rechtsgeschäften, die ein Grundstück betreffen
   c)    Wahl und Abberufung der Mitglieder des Präsidiums, der Kassenprüfer und des Ehrenrates
   d)    Festsetzung der Höhe der Aufnahmegebühren, Investitionsumlagen und der sonstigen Umlagen
   e)    Festsetzung der Höhe der Beiträge
   f)     Anträge des Präsidiums und der Mitglieder
   g)    Ernennung und Abberufung von Ehrenmitgliedern, Verleihung von Ehrentiteln
   h)    Änderung der Satzung; Änderung des Vereinszwecks
   i)     Auflösung des Vereins

(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im 1. Quartal des Geschäftsjahres statt. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der vom Präsidium festgelegten Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 14 Tagen schriftlich einzuladen. Anträge auf Satzungsänderung müssen unter Benennung der abzuändernden Vorschrift im Wortlaut mitgeteilt werden. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugestellt, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.

(3) Jedes Mitglied kann bis spätestens 1 Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Präsidium schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung diese entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(4) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig, soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist.

(5) Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung haben alle ordentlichen Mitglieder,
Firmenmitglieder und Ehrenmitglieder.

(6) Es entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenenthaltungen werden wie nicht abgegebene Stimmen behandelt. Gleiches gilt für abgegebene aber ungültige Stimmen - und bei Abstimmung mit Stimmzetteln für unbeschriftete Stimmzettel. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

(7) Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung dem Vizepräsidenten oder einem anderen Präsidiumsmitglied geleitet. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt.

(8) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich. Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.

(9) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Anzahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen muss der genaue Wortlaut angegeben werden.

(10) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit durch das Präsidium einberufen werden. Diese muss einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder auf schriftliches Verlangen von mindestens 1/4 der Mitglieder unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

(11) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.


§ 9  Präsidium


(1) Das Präsidium ist „Vorstand“ im Sinne des § 26 BGB. Der Verein wird von zwei Präsidiumsmitgliedern gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Die Präsidiumsmitglieder zu 2. bis 7. sind jedoch dem Verein gegenüber verpflichtet, diesen gemeinsam nur bei Verhinderung des Präsidenten zu vertreten. Die Mitglieder, die nicht Vizepräsident sind, darüber hinaus nur, wenn auch dieser verhindert ist.

(2) Das Präsidium besteht aus:

     1.    dem Präsidenten
     2.    dem Vizepräsidenten
     3.    dem Schatzmeister
     4.    dem Spielführer
     5.    dem Präsidiumsmitglied Liegenschaften
     6.    dem Präsidiumsmitglied Kommunikation
     7.    dem Präsidiumsmitglied Jugend und Events


(3) Das Präsidium wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Bis zur Neuwahl bleibt das bisherige Präsidium im Amt, die Übergangszeit ist auf höchstens  3 Monate beschränkt. Während der Amtszeit können Mitglieder des Präsidiums nur mit einer 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung ihres Amtes enthoben werden. Die Präsidiumsmitglieder zu 1., 3., 5., 6., 7. sind noch zwei Jahre im Amt. Die Präsidiumsmitglieder zu 2. und 4. sind neu zu wählen. Danach tritt die satzungsgemäße Amtszeit von 3 Jahren für alle Präsidiumsmitglieder im turnusmäßigen Wechsel in Kraft.

(4) Scheidet ein Mitglied des Präsidiums während der Amtsperiode aus, wählt das Präsidium ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung, das nicht amtierendes Mitglied
des Präsidiums sein darf. Alternativ können ein oder mehrere verbleibende Präsidiumsmitglieder die Aufgaben des ausscheidenden Präsidiumsmitglieds bis zur nächsten Mitgliederversammlung kommissarisch wahrnehmen. Sollten mehr als drei Präsidiumsmitglieder gleichzeitig ausscheiden, ist zeitnah eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Neuwahl einzuberufen.

(5) Das Präsidium ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Es hat vor allem folgende Aufgaben:

     a)    Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnungen.
     b)    Einberufung der Mitgliederversammlung.
     c)    Aufstellung eines Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, Buchführung und Erstellung eines Jahresberichts.
     d)    Vorbereitung der Genehmigung für Kreditaufnahmen und für Rechtsgeschäfte, die ein Grundstück betreffen, durch
            die Mitgliederversammlung
     e)    Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
     f)    Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern.

(6) Die Beschlussfassung des Präsidiums regeln die §§ 32, 34 BGB. Einzelheiten können vom Präsidium in der Geschäftsordnung niedergelegt werden.


§ 10  Ehrenrat 



(1) Der Ehrenrat entscheidet in Fällen der Anrufung bzw. Beantragung gemäß §  6 Abs. 5 und 6 und gemäß § 13 Abs. 3 der Satzung.  



(2) Der Ehrenrat wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Er besteht aus fünf Mitgliedern und bestimmt aus seiner Mitte den Vorsitzenden. 
 


(3) Die Beschlussfassung des Ehrenrats regelt eine Geschäftsordnung.


§ 11  Kassenprüfer



In der ordentlichen Mitgliederversammlung werden für jeweils 2 Jahre 3 Kassenprüfer gewählt. Jeweils 2 Kassenprüfer sind verpflichtet, mindestens einmal im Jahr die Kasse zu prüfen und einen formlosen Bericht über die Ergebnisse ihrer Prüfung zu erstellen. Dieser Bericht wird der ordentlichen
Mitgliederversammlung vorgelegt.


§ 12  Ausschüsse



(1) Das Präsidium kann im Bedarfsfall aus dem Kreise der Mitglieder Ausschüsse bilden, denen jeweils mindestens ein Mitglied des Präsidiums angehören soll. Solche Ausschüsse haben nur beratende Funktion. 



(2) Das Präsidium beruft zudem die Mitglieder eines Spielausschusses und eines Vorgabenausschusses. Diese Ausschüsse müssen aus mindestens drei Personen bestehen. Ihnen wird zur Erfüllung ihrer Aufgaben nach den Verbandsordnungen des Deutschen Golf Verbandes e.V. Vollmacht zur Regelung der ihnen durch die Verbandsordnungen zugewiesenen Aufgaben im Bereich der Sportregularien erteilt.


§ 13  Vergütung für die Vereinstätigkeit
 


(1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.  


(2) Präsidiumsmitglieder, ehrenamtlich beauftragte Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw. Im Rahmen des § 3 Nr. 26a EStG kann, unabhängig vom Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB, auch eine pauschale Aufwandsentschädigung gezahlt werden.  


(3) Vom Präsidium können per Beschluss mit Zustimmung des Ehrenrates im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen  über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.



(4) Alle Einzelheiten werden in einer Finanzordnung geregelt, die vom Präsidium erlassen und geändert wird.  


§ 14  Aufnahmegebühren, Beiträge und Umlagen



(1)  
     a)    Mit der Aufnahme in den Verein sind eine Aufnahmegebühr und eine Investitionsumlage zu entrichten.
     b)    Die Höhe und Zahlungsweise der Aufnahmegebühr wird nach Vorschlag des Präsidiums von der
            Mitgliederversammlung festgesetzt.
     c)    Die Höhe und Zahlungsweise der Investitionsumlage wird nach Vorschlag des Präsidiums von der
            Mitgliederversammlung festgesetzt.
     d)    Bei Juniormitgliedern, die den Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft stellen, werden die Aufnahmegebühr und
            die Investitionsumlage um 20% je vorangegangenem Mitgliedschaftsjahr reduziert.

(2)  
     a)    Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu leisten, der zum 31.01. eines Jahres  bzw. mit Aufnahme in den Verein fällig 
            ist. Jugendmitglieder, Juniormitglieder, passive und fördernde Mitglieder, Country-Mitglieder, Army-Mitglieder,
            eheähnliche Lebensgemeinschaften und Ehepartner ordentlicher Mitglieder zahlen einen ermäßigten Jahresbeitrag.
     b)    Die Höhe des Jahresbeitrages wird nach einem Vorschlag des Präsidiums von der Mitgliederversammlung festgelegt.  

(3) Die Mitgliederversammlung kann nach einem Vorschlag des Präsidiums Umlagen beschließen, wenn ein außerordentlicher Finanzbedarf vorliegt und dieser durch den Vereinszweck gedeckt ist und die Umlage 30 % des Jahresbeitrags nicht übersteigt. 


(4) Auf Vorschlag des Präsidiums kann die Mitgliederversammlung die Erhebung einer  Investitionsumlage bzw. eines Investitionsumlagedarlehens für konkrete Investitionsvorhaben beschließen.

(5) Einem Mitglied in einer schwierigen finanziellen Lage kann der Beitrag, zeitweise gestundet oder ganz oder teilweise erlassen werden. Über einen Stundungs- oder einen Erlassantrag entscheidet das Präsidium.

(6) Mitgliedern, die mit ihren Beiträgen in Verzug sind und keine Gründe im Sinne des Abs. 5 vorliegen, kann das Präsidium für die Dauer des Verzuges die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte untersagen.


§ 15  Haftung
 


(1) Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder in Zusammenhang mit der Ausübung des Golfsports,  bei Benutzung  von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch Versicherungen gedeckt sind. § 276 Abs. 3 BGB bleibt unberührt.

(2) Die Haftung der Vereinsmitglieder ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.


§ 16  Vereinsordnungen

 


(1) Der Verein gibt sich Vereinsordnungen zur Regelung der internen Vereinsabläufe. Folgende Vereinsordnungen können erlassen werden: 

-    Geschäftsordnung des Präsidiums
-    Geschäftsordnung des Ehrenrates
-    Beitragsordnung
-    Finanzordnung
-    Spielordnung
-    Platzordnung
-    Hausordnung
-    Jugendordnung
-    Richtlinie zum Datenschutz 
Die Richtlinie enthält Regelungen zur Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten der Mitglieder durch den Verein und den Deutschen Golf Verband e.V.

(2) Für den Erlass, die Außerkraftsetzung und Änderung der Vereinsordnungen ist das Präsidium zuständig.


§ 17  Auflösung des Vereins




(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, deren einziger Tagesordnungspunkt „Auflösung des Vereins“ ist. Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es das Präsidium einstimmig beschlossen hat oder 3/4 aller stimmberechtigten Mitglieder es schriftlich fordern.

(2) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 8 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Präsident und der Vizepräsident gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.



(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das verbleibende Vereinsvermögen an eine  juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, und zwar wieder zur Förderung des Golfsports, zu verwenden hat. Ist dies nicht möglich, darf es nur zu einem Zweck verwendet werden, dem das Finanzamt schriftlich zugestimmt hat.


Diese Satzung ersetzt die Satzung vom 10.05.1993 in der zuletzt gültigen Fassung vom 09.03.2000.

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